Ratgeber 1: Verstopfung während der Urlaubszeit vermeiden

Ratgeber 1
Verstopfung während der Urlaubszeit vermeiden

Wenn Du Deinem Arzt von Verstopfungen erzählst, dann wird dieser mit großer Wahrscheinlichkeit zunächst einmal zu Abführmitteln raten. Auf dem Markt sind verschiedene Varianten erhältlich, diese wirken auf den Körper ein und ermöglichen das Absetzen des Kots. Es stellt sich die Frage nach den Vorteilen und den Nachteilen dieser Medikamente. Osmotische Abführmittel beispielsweise beinhalten Salze, Zucker oder ähnlich wirkende Molekülketten. Diese wandern bis in den Dickdarm vor und ziehen auf dem Weg dorthin viel Wasser. Bei Verstopfungen fehlt in der Regel Flüssigkeit, somit wird durch die Abführmittel die Geschmeidigkeit erhöht und der Kot kann abgesetzt werden. Eine weitere Variante sind Medikamente mit Hydragoga. Sie kommen zum Einsatz, wenn der Darm im Allgemeinen langsam arbeitet. Durch die Einnahme wird die Arbeitsgeschwindigkeit angehoben. Bei der Behandlung durch Abführmittel kommt vielfach die sogenannte Drei-Tage-Regel zum Einsatz. Wenn Du starke Abführmittel eingenommen hast, dann wirken diese sofort. Du entleerst Deinen Darm in vielen Fällen komplett und es dauert eine bestimmte Zeit, bis sich der Enddarm wieder füllt. Da der Darm aus drei Bereichen besteht, musst Du in einigen Fällen bis zu drei Tage warten, bis sich im Enddarm wieder neuer Kot angesammelt hat. Dies kann verwunderlich sein und viele Menschen greifen aus Angst erneut zu Abführmitteln. Dadurch gerät der Darm allerdings noch mehr aus dem Gleichgewicht. Besser ist, abzuwarten und eventuell Rücksprache mit dem Arzt zu halten.

Abführmittel haben allerdings keine langfristige Wirkung. Sie können zur einmaligen Lösung des Problems eingesetzt werden, dürfen aber nicht zum Dauerzustand werden. Die Medikamente beeinflussen die Arbeitsweise des Darms und verändern das Gleichgewicht. Bei einer Darmträgheit, Blähungen oder Verstopfung liegt eine generelle Störung vor, diese führt zu den Beschwerden. Wenn Du Abführmittel als Lösung einsetzt, dann wird sich das Problem bald wieder einstellen. Gleichzeitig verfügen die Medikamente über verschiedene Nebenwirkungen, welche vermieden werden sollten. Wer mit der Einnahme von Abführmittel beginnt, der nimmt diese in vielen Fällen schnell regelmäßig ein. Besser ist, schwere Verstopfungen mit einer einmaligen Einnahme zu beheben und sich dann das Grundproblem anzugreifen. Durch Flatan kannst Du Deinen Darm in seiner Tätigkeit unterstützen und Verdauungsgase gezielt ablassen. Der Darm wird entlastet und kann seiner Arbeit nachgehen. Das Ziel ist eine konstante Verbesserung der Situation und das Vermeiden von Verstopfungen. Das Besondere an Flatan ist, dass keine Nebenwirkungen bekannt sind und es daher problemlos angewendet werden kann.